____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Energiemarkt
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Der Energiemarkt beschreibt den Markt der leitungsgebundenen Energieversorgung durch die Energieversorgungsunternehmen mit elektrischer Energie und Erdgas, bei dem Teile der Lieferkette dem freien Wettbewerb unterliegen.
Contents
⢠Strompreis
⢠Deutschland
⢠Schweiz
⢠Marktdaten
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Fachbßcher
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Marktdesign der Stromwirtschaft
Siehe auch
:
Geschichte der deutschen Elektrizitätswirtschaft
Die alte Welt der Stromversorgung, bei der die Energieversorgungsunternehmen fßr die gesamte WertschÜpfungskette von der Erzeugung ßber die Lieferung bis zur Versorgung und Abrechnung zuständig waren, wurde beginnend mit dem Energiewirtschaftsgesetz von 1998 umfassend neureguliert. Diese Neuregulierung wurde in zahlreichen Aktualisierungen des Gesetzes sowie weiteren Gesetzen und Verordnungen präzisiert und weiterentwickelt, mit dem Ziel, erneuerbare Energien zu integrieren (siehe Erneuerbare Energien Gesetz), marktbasierte Prozesse in weitere Teile der WertschÜpfungskette zu tragen und Fehlanreize zu eliminieren. Zahlreiche sogenannte Marktrollencite-ref-1[1] wurden im Laufe dieses Prozesses geschaffen, wesentlich blieb jedoch die bereits 1998 zugrundegelegte Trennung von Energieerzeugung, Energiehandel und Energievertrieb einerseits und dem Netzbetrieb andererseits.
Damit diese Marktpartner diskriminierungsfrei und effizient miteinander arbeiten kĂśnnen, wurde im Rahmen des Gesetzes und zahlreicher damit verbundener Verordnungen und regulierter IT-Prozesse und -formate eine regulierte sogenannte Marktkommunikation ins Leben gerufen.
Alle diese Prozesse wurden im Rahmen europäischer Einigungsprozesse auch mit den europäischen Partnern abgestimmt und vereinheitlicht, so dass im gesamten europäischen Markt ähnliche Regeln gelten (englisch Harmonised Electricity Role Model). Die europäische Abstimmung ist bei den Energiehandelsprozessen am weitesten fortgeschritten, da hier eine Vereinheitlichung der Prozesse einen internationalen Preisausgleich im Rahmen vorhandener grenzßberschreitender Kapazitäten ermÜglicht (siehe Market Coupling und EPEX Spot Dayahead Auktion).cite-ref-0-2-0[2]
Marktrollen der Stromwirtschaft
Ăbertragungsnetzbetreiber
Die Ăbertragungsnetzbetreiber (ĂNB) betreiben Ăbertragungs- bzw. Transportnetze mit Drehstrom-HochspannungsĂźbertragung mit einer europaweiten Netzfrequenz von 50 Hz. Der Ăbertragungsnetzbetreiber ist zuständig fĂźr Systemdienstleistungen fĂźr die Netzstabilität. Das vom ĂNB Ăźberwachte Netz wird als Regelzone bezeichnet. Damit das Netz und die Netzfrequenz stabil bleiben, muss Stromabnahme und Stromerzeugung zu jedem Zeitpunkt Ăźbereinstimmen. Der ĂNB sorgt hier fĂźr die Bereitstellung von Regelenergie zum Ausgleich unerwarteter Abweichungen zwischen Stromangebot und -bedarf.
Verteilnetzbetreiber
Der Verteilnetzbetreiber (VNB) ist fßr die Verteilung von Strom an Endverbraucher zuständig. Dazu gehÜrt die Durchleitung und Verteilung von Elektrizität und Betrieb, Wartung und Ausbau seines Netzes. Hierfßr erhält er von den Endverbrauchern Netznutzungsentgelte.
Sofern der Netzbetreiber mit diesen Aufgaben nicht andere Parteien betreut hat, ist er ebenfalls verantwortlich fĂźr:
⢠die Ablesung von Geräten, welche an einer Messlokation zur Ermittlung und Ăbermittlung von Messwerten notwendig sind
⢠den Einbau, den Betrieb und die Wartung von Geräten, die an der Messlokation fĂźr die Ermittlung und Ăbermittlung von Messwerten notwendig sind
Verteilnetze werden oftmals von Stadtwerken betrieben.
Lieferant
Der Lieferant (LF) ist verantwortlich fĂźr die Belieferung von Marktlokationen (Zählpunkten), die Energie verbrauchen und die Abnahme der Energie von Marktlokationen, die Energie erzeugen. Lieferanten sind die Vertragspartner fĂźr den Endkunden. Lieferanten mĂźssen mit den Verteilnetzbetreibern, aus deren Netzen Energie entnommen oder in deren Netze Energie eingespeist werden soll sogenannte Lieferantenrahmenverträge abschlieĂen. Dies regelt den Zugang zum Elektrizitätsversorgungsnetz.
Bilanzkreisverantwortlicher
Innerhalb einer Regelzone muss Stromeinspeisung und Stromabnahme stets Ăźbereinstimmen. DafĂźr ist die Regelzone in Bilanzkreise aufgeteilt. Jeder Ein- und Ausspeisepunkt (Zählpunkt) ist wiederum einem Bilanzkreis zugeordnet. Die Bilanzkreisverantwortlichen stellen sicher, dass ihre Bilanzkreise fĂźr den Folgetag auf Basis täglicher Prognosen jeweils eine auf Viertelstundenbasis ausgeglichene Bilanz haben. Damit ist sichergestellt, dass auch die Regelzone auf Basis von Prognosen fĂźr den Folgetag auf Viertelstundenbasis ausgeglichen ist. DafĂźr kommunizieren die Bilanzkreisverantwortlichen dem ĂNB täglich im Rahmen eines Prozesses der regulierten Marktkommunikation alle Aus- und Einspeisungen in ihren Bilanzkreis. Auf der negativen Seite wird der Verbrauch von Endkunden und der Stromverkauf in einen anderen Bilanzkreis bilanziert, auf der positiven Seite alle Stromkäufe und alle Einspeisungen.
Der Stromhandel kann nun als Buchung von Bilanzkreis zu Bilanzkreis erfasst werden. FĂźr Handel, Lieferung und Erzeugung ist somit Zugang zu einem Bilanzkreis erforderlich, fĂźr den jemand verantwortlich zeichnen muss. Die Meldung an den ĂNB stellt sicher, dass beim Handel Buchung und Gegenbuchung zusammenpassen und dass die Bilanzkreise fĂźr den Folgetag ausgeglichen sind. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Regelzone auf Basis von Vortagsprognosen ausgeglichen ist. Es verbleibt der Umgang mit unerwarteten Abweichungen.
Bilanzkreismanagement und unerwartete Abweichungen
Tatsächlich weichen die Abnahmen der Verbraucher wie auch die Einspeisung der Kraftwerke von der Vortagesprognose ab. Ursachen hierfßr sind:
⢠Fluktuierende Einspeisungen von Wind- und Solaranlagen
⢠zufällige Verbrauchsschwankungen
⢠Kraftwerksausfälle
Abweichungen auf Regelzonenebene fĂźhren zu einem Abfallen oder Ansteigen der Netzfrequenz und mĂźssen daher vom ĂNB verhindert werden (siehe Netzstabilität). Somit wird die Netzfrequenz durch den Ăbertragungsnetzbetreiber durch Abruf flexibler Abnehmer und Einspeiser stabilisiert. Die ĂNB betreiben hierfĂźr eine Auktionsplattform fĂźr Regelleistung, auf der Kraftwerke und auch Abnehmer auf Abruf verfĂźgbare Flexibilitäten anbieten kĂśnnen. Akute Ungleichgewichte zwischen Last und Erzeugung werden somit durch Abruf von Regelleistung auf Minuten- und sogar Sekundengranularität ausgeglichen. Die Kosten fĂźr diesen Ausgleich stellt der ĂNB den Bilanzkreisverantwortlichen verursachungsgerecht Ăźber sogenannte Ausgleichsenergie in Rechnung (siehe Bilanzkreis). Die Bilanzkreisverantwortlichen sind gegenĂźber dem ĂNB verpflichtet, akkurate Prognosen zu erstellen und tragen Ăźber diesen Prozess die Kosten der Abweichung.
Nicht adressiert ist nach dem bisher Gesagten die Abweichung der Standardlastprofilkunden, d. h. des gewÜhnlichen Haushaltskunden (oder auch einer kleinen Solaranlage auf dem Hausdach). Diese werden nur auf Basis eines Standardlastprofils prognostiziert, und Istwerte liegen wegen des jährlichen Ableseprozesses nur als Jahresmengen vor. Ihre tatsächliche Abweichung vom Standardlastprofil wird somit im Bilanzkreis des Lieferanten nicht sichtbar. Hier gilt Soll gleich Ist. Messbar ist erst die aggregierte Abweichung aller dieser Kunden im Verteilnetz. Im sogenannten Differenzbilanzkreis des Verteilnetzbetreibers erscheint als Bilanzabweichung die Differenz zwischen der tatsächlichen Last aus allen Standardlastprofilkunden abzßglich der von den Lieferanten gemeldeten und beschafften Standardlastprofile. Die Istlast der SLP-Kunden in einem Verteilnetz ergibt sich dabei als die Gesamtlast im Netz abzßglich aller gemessenen Lasten. Dem Verteilnetzbetreiber wird diese Abweichung somit auch kostenwirksam zugeordnet und gleichzeitig die Verantwortung fßr die Erstellung dieser Profile ßbertragen. Abweichungen der Jahresmenge werden an die Lieferanten ßber die Mehr-Mindermengenabrechnung weiterverrechnet.cite-ref-3[3]
Marktdesign der Gaswirtschaft
Siehe auch
:
Geschichte der deutschen Gasversorgung
Die Neuregulierung der Gaswirtschaft erfolgte deutlich später als die Neuregulierung der Stromwirtschaft. Sie folgt den gleichen Prinzipien. Abweichungen im Bilanzkreismanagement und der Mehr-Mindermengenabrechnung resultieren aus physischen Unterschieden wie der Pufferfähigkeit des Gasnetzes, der hohen Temperaturabhängigkeit des Gasabsatzes sowie auch teilweise aus Erfahrungen aus der Neuregulierung der Stromwirtschaft. Das Bilanzkreismanagement Gas ist durch Temperaturabhängigkeit und komplexere Messung und Istwertbestimmung sehr viel aufwändiger als das Bilanzkreismanagement Strom.cite-ref-4[4]
Dem Ăbertragungsnetzbetreiber entspricht in der Gaswirtschaft der Marktgebietsverantwortliche (MGV).
Auch in der Gaswirtschaft werden Bilanzkreise gefĂźhrt, es gibt einen Gashandel an der BĂśrse und an diversen Brokerplattformen, der durch Bilanzkreisbuchungen erfĂźllt wird und der MGV sorgt durch den Mechanismus von Regelenergie und Ausgleichsenergie fĂźr die Systemsicherheit. Durch die Speicherfähigkeit des Gasnetzes gibt es jedoch hier mehr Spielräume fĂźr eine Abweichung zwischen Einspeisung und Bedarf. Somit erfolgt die Gasbilanzierung fĂźr alle bis auf sehr groĂe Einspeise- und Ausspeisestellen (z. B. Kraftwerke) nur auf Tagesbasis. Weiterhin wird auch fĂźr Abnahmestellen mit registrierender Leistungsmessung auf stĂźndlicher Basis eine Toleranz fĂźr Abweichungen gewährt. DafĂźr ist auf die gelieferte Menge ein pauschaler Zuschlag in Form einer Regelenergieumlage zu zahlen. Weitere Besonderheiten resultieren aus dem Unterschied zwischen H-Gas und L-Gas.cite-ref-0-2-1[2]
Gaspreise sind deutlich weniger volatil als Strompreise, denn Gas ist Ăźber Erdgasspeicher zwar unter Verlusten aber in nennenswerter Menge speicherbar. Ein sehr entscheidender Unterschied zur Stromwirtschaft ist jedoch, dass in der Gaswirtschaft in vielen Fällen der entscheidende Teil der WertschĂśpfungskette auĂerhalb des Einflusses des europäischen Gesetzgebers liegt. Dies gilt sowohl fĂźr die Gaspipelines wie auch fĂźr die oft langfristigen Importverträge aus Russland und anderen nicht-europäischen Ländern wie auch fĂźr den grĂśĂten Teil der GasfĂśrderung.
Ablauf der Liberalisierung der Energiemärkte
Theoretischer Hintergrund
UrsprĂźnglich wurden die Strom- und Gasversorgung als natĂźrliche Monopole angesehen, die auch in einer Marktwirtschaft als gerechtfertigt gelten. Die Basis fĂźr die Liberalisierung der Energiemärkte bietet dagegen die Essential Facility-Theorie. Sie besagt, dass natĂźrliche Monopole nur auf den Teil der WertschĂśpfungskette beschränkt werden, fĂźr den unter Beachtung der volkswirtschaftlichen Kosten ein Wettbewerb nicht sinnvoll ist. FĂźr diese âwesentlichen Einrichtungenâ (engl. essential facility) gibt es eine Alleinstellung des Anbieters. Bei diesen âwesentlichen Einrichtungenâ handelt es sich zum Beispiel um die lokalen Verteilnetze und die Ăźberregionalen Ăbertragungsnetze fĂźr Strom und Erdgas. FĂźr diese Netze ist ein Parallelbau in der Regel volkswirtschaftlich nicht sinnvoll.
Hingegen ist bei der Erzeugung im Gegensatz zur Verteilung kein Monopol nÜtig, weshalb einige Staaten die Deregulierung der Elektrizitätsmärkte vorangetrieben haben. In der Theorie ergeben sich durch diese Deregulierung eine Reihe von Vorteilen: Hierzu zählen eine hÜhere Ükonomische Effizienz im Energiewesen, niedrigere Strompreise und die Ankurbelung privater Investitionen in neue Kraftwerke und Stromnetze. In der Praxis entstanden durch die Deregulierung jedoch neue Probleme (s. u.), weshalb ihre Sinnhaftigkeit im Nachhinein kontrovers diskutiert wird.cite-ref-armaroli-5-0[5]
Die VerfĂźgungsmacht Ăźber die âwesentlichen Einrichtungenâ soll aber nicht zu einer marktbeherrschenden Stellung auf den vor- und nachgelagerten Märkten fĂźhren. Daher sind die wesentlichen Einrichtungen Dritten gegen eine angemessene VergĂźtung, die gegebenenfalls von einem Regulator festgelegt wird, zur Mitbenutzung zu Ăźberlassen.
Schritte zum vollständig liberalisierten Energiemarkt
⢠Netzzugang Dritter zu Ăbertragungs- und Verteilnetzen
⢠Regulierung der Netznutzungsentgelte und Netzanschlussbedingungen
⢠Entflechtung der Netzbetreiber (Unbundling), um Dritten diskriminierungsfreien Wettbewerb zu ermÜglichen (Waffengleichheit).
Historie zur Liberalisierung der Energiemärkte
⢠1996: Erste EU-Richtlinie zur Elektrizitätsmarktliberalisierung:cite-ref-6[6]
⢠1998: Erste EU-Richtlinie zur Gasmarktliberalisierungcite-ref-7[7]
⢠1998: Liberalisierung des deutschen Strommarktes. Die EU-Richtlinie zum Elektrizitätsbinnenmarkt wird mit dem novellierten Energiewirtschaftsgesetz des Jahres 1998 in nationales Recht umgesetzt.cite-ref-8[8]
⢠2004: Liberalisierung des deutschen Gasmarktes
⢠7. Juli 2005: Das novellierte Energiewirtschaftsgesetz setzt die europäischen Richtlinien zum Elektrizitäts- und Gasbinnenmarkt von 2003 in nationales Recht um.cite-ref-11[11]
⢠2009: erneute Revision der Binnenmarktvorschriften durch die EU (Drittes Energiepaket der EU)
DurchfĂźhrung und Probleme
Die durch den Wettbewerb erhofften Effizienzgewinne und wirtschaftliche Vorteile wurden bisher nur sehr selten erreicht. In den meisten Märkten kam es mit der Liberalisierung zu einer Verteuerung der Energie, vor allem fßr Kleinverbraucher. Dies trifft insbesondere dort zu, wo mit der Liberalisierung eine Privatisierung einherging. Ursache hierfßr ist, dass die Liberalisierung in einem funktionierenden Markt nicht zu niedrigeren, sondern nur zu wettbewerbsfähigen Preisen fßhrt.cite-ref-12[12] Als besonderes Problem, das bisher nur teilweise gelÜst wurde, gilt bei vielen Strommarkt-Liberalisierungen die Konkurrenz zwischen den einzelnen Produzenten.cite-ref-13[13] Wettbewerbsfähige Preise erfordern betriebswirtschaftlich gesehen die Notwendigkeit einer angemessenen Verzinsung des eingesetzten Kapitals, das z. B. in der Schweiz durch die ElCom festgelegt wird. Das eingesetzte Kapital bei den Netzen wurde bei der Liberalisierung tw. synthetisch bewertet, was erhebliche Aufwertungsgewinne verursachte, wodurch dem Konsum schlussendlich auch hÜhere Kosten via Energiepreis ßberwälzt werden.cite-ref-14[14]
Nicht zuletzt mĂźssen beim Ăbergang in einen liberalisierten Markt mehrere Hindernisse Ăźberwunden werden. So kann es durch einen zu schnellen Ăbergang zu stranded investments in Form nicht mehr rentabler Kraftwerke kommen, darĂźber hinaus bereitet die fehlende Internalisierung externer Kosten, z. B. durch Umweltverschmutzung, den AusstoĂ von Kohlenstoffdioxid oder die Risiken der Kernenergie Probleme. Soll, wie mit der Liberalisierung angestrebt, der Markt die volkswirtschaftlich effizienteste Produktionsweise finden, so mĂźssen hierfĂźr zwingend alle wettbewerbsverzerrenden Faktoren vermieden und eine Kostenwahrheit durch Internalisierung aller externen Faktoren hergestellt werden.cite-ref-15[15] Geschieht dies nicht, kĂśnnen die Effizienzvorteile eines liberalisierten Marktes durch negative Effekte auf die Umwelt zunichtegemacht werden. MĂśglichkeiten zur Herstellung dieser Kostenwahrheit sind Lenkungsabgaben wie z. B. eine CO2-Steuer oder ein funktionierender Emissionshandel. Einem vĂśllig freien Energiemarkt sind durch diese notwendigen Mechanismen Grenzen gesetzt.cite-ref-16[16] Bisher (April 2014) ist eine Internalisierung dieser externen Effekte nur zu einem kleinen Teil erfolgt, eine vollständige Internalisierung ist nicht absehbar. So zieht z. B. der âJahresbericht Energieverbrauch in Deutschland im Jahr 2013â der AG Energiebilanzen das Fazit, dass âdie mit dem Emissionshandel intendierten Anreize fĂźr ein emissionsminderndes Verhalten bei derartigen Zertifikatspreisen [von ca. 5 Euro/Tonne] nicht zu erwartenâ seien.cite-ref-17[17]
Zudem fĂźhrte die Deregulierung der Elektrizitätsversorgung in einigen Staaten zu einem RĂźckgang der Versorgungssicherheit.cite-ref-armaroli-5-1[5] Während vor der Liberalisierung ein sehr robustes Stromversorgungssystem mit entsprechenden Reserven aufgebaut wurde, ist bei privatwirtschaftlich betriebener Infrastruktur damit zu rechnen, dass notwendige Investitionen vermieden oder aufgeschoben werden.cite-ref-schwab-18-0[18] Das Hauptziel privater Unternehmen liegt in der Erzielung kurzfristiger Gewinne, sodass sie wenig Interesse an langfristigen Investitionen haben, die erst nach vielen Jahren profitabel sind. Auch Ăźbergeordnete volkswirtschaftliche bzw. gesellschaftliche Ziele spielen in ihren Handlungen kaum eine Rolle.cite-ref-armaroli-5-2[5] Dies fĂźhrt nach Schwab âzu Abstrichen bei der Sicherheit, Zuverlässigkeit und VerfĂźgbarkeit [âŚ], begleitet von signifikanten, verborgenen volkswirtschaftlichen Schäden.â Um diese Folgen zumindest abzumildern, seien vielfältige MaĂnahmen im technischen Bereich sowie der Ausbildung notwendig.cite-ref-schwab-18-1[18]
Da in einem liberalisierten Strommarkt die Stromlieferverträge durch die freie Lieferantenwahl unabhängig von den Stromnetzbetreibern zustande kommen, aber der gehandelte Strom von diesen auf dem vorhandenen Netz verteilt werden muss, haben sich die Anforderungen an die TransportnetzfĂźhrung erhĂśht.cite-ref-19[19] Die mit diesem Stromhandel einhergehende stärkere Belastung einzelner Leitungen, verbunden mit geringer gewordenen Sicherheitsabständen zu den Stabilitätsgrenzen, fĂźhrten dazu, dass mit der Liberalisierung NetzzusammenbrĂźche häufiger geworden sind. Auch erhĂśhte sich die Zahl kritischer Netzzustände durch Verletzung des n-1-Kriteriums.cite-ref-20[20] Besonders schwere Probleme ergaben sich in Nordamerika, speziell den USA. Infolge der Deregulierung nahm der Stromhandel in den deregulierten Gebieten im Zeitraum 1999 bis 2002 um 400 % zu. Dies fĂźhrte zu einem starken Ansteigen von Ăśkonomisch motivierten Stromtransporten, worauf hin die Ăberlastung des Stromnetzes 300 % anstieg und es zu einer Reihe groĂflächiger Stromausfälle kam.cite-ref-armaroli-5-3[5] Jedoch kĂśnnen kritische Netzsituationen davon unabhängig auch vom ungeplanten LeistungsrĂźckgang der Windenergieeinspeisung auftreten.cite-ref-21[21]
Zudem erhĂśhen schlecht durchgefĂźhrte Deregulierungen das Risiko fĂźr Marktmanipulationen, wie z. B. während der Energiekrise in Kalifornien 2000/2001 geschehen. Dort herrschte durch hĂśhere Stromnachfrage eine Stromknappheit, die kĂźnstlich durch verschiedene Energieunternehmen, insbesondere Enron verschärft wurde. Diese schalteten ab 2001 verschiedene Kraftwerke trotz hoher Nachfrage vorsätzlich ab, um die Strompreise kĂźnstlich weiter in die HĂśhe zu treiben und ihre ErlĂśse weiter zu steigern. Dies fĂźhrte schlieĂlich zu einem groĂen Stromausfall, durch den am 19. und 20. März 2001 1,5 Mio. Menschen ohne Zugang zu Strom waren.cite-ref-armaroli-5-4[5]
Versorgungssicherheit und die Einspeisung Erneuerbarer Energien
Wirtschaftliche Schwierigkeiten bestehender und neu geplanter konventioneller Kraftwerke angesichts sinkender Preise auf dem StromgroĂhandelsmarkt lĂśsten eine Diskussion Ăźber das Design des Strommarkts aus, da die Kraftwerke aufgrund der fluktuierenden Mengen erneuerbarer Energien (Photovoltaik, Wind) nur mit einer geringeren Benutzungsdauer betrieben werden kĂśnnen und Probleme haben, ihre Fixkosten zu decken. Dies betrifft nicht nur konventionelle, sondern auch Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien, wie beispielsweise Biogasanlagen. Ăhnliche Diskussionen Ăźber fehlendes Geld (missing money) und in Folge fehlender Kapazität (missing capacity) wurden auch in anderen europäischen Ländern und weltweit gefĂźhrt, aber dort weniger mit der Einspeisung von Erneuerbaren Energien als vielmehr mit einer mĂśglichen Fehlkonstruktion des Marktdesigns insgesamt in Verbindung gebracht.cite-ref-22[22]
Die Leitstudie Strommarkt zur Optimierung des Strommarktdesigns im Auftrag des BMWi untersuchte 2014 mÜglichen Anpassungsbedarf des Strommarktdesigns vor dem Hintergrund der Integration Erneuerbarer Energien. Laut Studie enthält das Marktdesign Strom viele Komponenten, die sich an den Bedßrfnissen eines durch fossile und nukleare Erzeugung geprägten Systems orientieren. Flexibilitäten in Angebot und Nachfrage im bestehenden System wßrden unzureichend geschaffen und genutzt und Preissignale haben nicht die gewßnschte Wirkung. Als Beispiele werden genannt:
⢠Thermische Kraftwerke sind bereit, Strom auch bei negativen Preisen anzubieten, wenn sie dadurch noch hÜhere Kosten vermeiden kÜnnen, wie beispielsweise An- und Abfahrkosten.
⢠Kraftwerke in Kraft-Wärme-Kopplung haben oftmals keine Flexibilität, da sie den Wärmebedarf des Fernwärmenetzes nachfahren mßssen (daher die Notwendigkeit von Wärmespeichern, die auch teilweise gebaut wurden).
⢠Anbieter von Erneuerbaren Energien sind bereit, ihren Strom zu negativen Preisen zu verkaufen, wenn die Marktprämie den Verlust mindestens ausgleicht. Seit 2016 wird bei mindestens 6 Stunden anhaltenden negativen Preisen keine Marktprämie mehr gezahlt.
⢠die Nachfrage kleiner und mittlerer Abnehmer zeigt fast ßberhaupt keine Preissensitivität. Hier sollen smarte Tarife, Smart-Meter und Smart-Homes helfen.
⢠ein strompreisorientiertes Abnahmeverhalten von GroĂverbrauchern ist wegen der Struktur der Netzentgelte oftmals wirtschaftlich nicht sinnvoll.
⢠Endverbraucher bezahlen Abgaben und Umlagen auf den Strom, den sie ßber das Netz beziehen. Im Gegensatz dazu ist selbsterzeugter Strom von diesen Preisbestandteilen befreit. Dies verzerrt das Preissignal. Es wird teurer Strom produziert, statt billigen Strom aus dem Netz zu beziehen.
⢠Der Regelmarkt hat hohe Eingangshßrden, so dass kleine Erzeugungseinheiten und Erneuerbare nur schwer teilnehmen kÜnnen. Dieses Hemmnis wurde seither durch Regeländerungen beim Regelmarkt und den Zusammenschluss kleiner Einheiten zu Virtuellen Kraftwerken behoben.
Das Design Ăźberlässt der konventionellen Erzeugung die Aufgabe, die Residuallast, die sich nach Abzug der Einspeisung der Erneuerbaren von der Gesamtlast ergibt, zu decken. Mit steigender Einspeisung der Erneuerbaren sinkt dabei die Gesamtarbeit, die als Residuallast zu decken ist, die Spitzenlast bleibt jedoch fast unverändert. Entsprechend steigen die Anforderungen an die Flexibilität des konventionellen Kraftwerksparks oder Flexibilitäten mĂźssen an anderer Stelle, nämlich der Einspeisung der Erneuerbaren und der Last gesucht werden. Die Studie geht dabei davon aus, dass sinkende Preise zunächst zu einem Abbau von Ăberkapazitäten im konventionellen Kraftwerkspark fĂźhren werden. Dann werden die Preise wegen Energieknappheit wieder steigen und damit die Investition in die benĂśtigte Flexibilisierung des Kraftwerksparks finanzieren. Ein solcher Preisanstieg ist bisher (2021) nicht erfolgt. Dennoch sind Investitionen in die Flexibilisierung des Kraftwerksparks in gewissem MaĂe erfolgt, um die Wirtschaftlichkeit bestehender Kraftwerke zu erhalten. Weitere Quellen fĂźr Flexibilität und Volatilitätsausgleich sieht die Studie im Ausbau des Stromnetzes und des Intradaymarktes, des internationalen Handels und der GrenzĂźbergangskapazitäten, der Anpassung der Stromnachfrage an die Stromerzeugung, z. B. durch intelligenten Stromverbrauch, in der Weiterentwicklung der Netzintelligenz sowie dem Aufbau von Energiespeichern und der Sektorkopplung. Somit wird die EinfĂźhrung von Kapazitätsmärkten als starker Markteingriff eher negativ bewertet und stattdessen eine Kapazitätsreserve empfohlen, die 2016 auch tatsächlich eingefĂźhrt wurde.cite-ref-23[23]
Energievertrieb und Belieferung von Endverbrauchern (Deutschland)
Die Neuorganisation der Energiemärkte ermÜglicht nun Konkurrenz bis zur Versorgung von Industrieunternehmen und Privathaushalten. Aus Zählpunkten wurden Kunden, aus der Energieversorgung der Energievertrieb. Neu gegrßndete Firmen oder Tochtergesellschaften etablierter Energieversorger kÜnnen in fremden Netzen neue Kunden gewinnen.
Prozess der Endkundenbelieferung
Wechselt der Stromabnehmer den Lieferanten, sind viele Parteien involviert und mehrere Vertragsverhältnisse betroffen:
⢠Der Stromabnehmer hat einen neuen Lieferanten, von dem er eine Rechnung erhält.
⢠Der alte Lieferant beendet den Vertrag.
⢠der Netzbetreiber rechnet die Netzentgelte fßr die betroffene Abnahmestelle mit einem anderen Lieferanten ab.
⢠der neue Lieferant ordnet die Messstelle seinem Bilanzkreis (oder dem seines Dienstleisters) zu.
⢠der Ăbertragungsnetzbetreiber rechnet die Ausgleichsenergie mit einem anderen Bilanzkreisverantwortlichen ab.cite-ref-0-2-2[2]
Damit alle diese Geschäftsprozesse transparent, automatisiert und bundesweit gleich ablaufen, sind Verträge, tägliche und anlassbezogene Melde- und Kommunikationsprozesse und IT-Formate standardisiert und alle diese Prozesse sind grĂśĂtenteile automatisiert. Ăber die genauen Regeln informiert der BdeW in zahlreichen Regelwerken unter dem Titel "Marktprozesse im Ăberblick.cite-ref-24[24] Dort werden auch verbindliche Standardverträge bereitgestellt.
Strompreis
â
Hauptartikel
:
Strompreis
Der Strompreis des Endkunden setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
⢠Stromeinkauf, Service, Vertrieb
⢠Netzentgelte und Zähler
⢠Umsatz-, Stromsteuer
⢠Konzessionsabgabe
⢠Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage)
⢠Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz KWKG
⢠Umlage nach § 19 der Strom-Netzentgeltverordnung
⢠Offshore-Netzumlage
⢠Umlage fßr abschaltbare Lasten
Mit dem ersten Bestandteil wird die Stromerzeugung und der Vertrieb vergßtet. Fßr die Deckung der Zusatzkosten der Erneuerbaren Erzeugung wird zusätzlich die EEG-Umlage erhoben, Zusatzkosten der Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung werden durch die KWK-Umlage gedeckt. Kosten verschiedener Netzbetreiber werden durch Netzentgelte, Netzumlagen und die Umlage fßr abschaltbare Lasten gedeckt.
Wettbewerb im Strommarkt
Gemäà Monitoringbericht 2020 des Bundeskartellamt geht fßr das Jahr 2020 wie auch fßr vorhergehende Jahre davon aus, dass in Deutschland derzeit kein Anbieter marktbeherrschend ist. Nach dem Bericht liegt der kumulierte Marktanteil der vier absatzstärksten Anbieter auf dem bundesweiten Markt fßr die Belieferung von leistungsgemessenen Stromkunden (RLM-Kunden) rund 24,5 Prozent (Vorjahr: 24,4 Prozent) und auf dem bundesweiten Markt fßr die Belieferung von nicht-leistungsgemessenen Stromkunden (SLP-Kunden) im Rahmen von Sonderverträgen 34,1 Prozent (Vorjahr: 31,3 Prozent).
Lieferantenwechselquoten sind laut Bericht bereits seit dem Jahr 2009 weitgehend konstant. Bei Kunden mit Ăźber 10 MWh Jahresverbrauch lag sie bei 11,7 Prozent (2018: 12,3 Prozent). Bei Haushaltskunden wird 34 Prozent (2018: 31 Prozent) der Energie nicht vom Ăśrtlichen Grundversorger geliefert. Weniger Haushaltskunden wechselten ihren Stromlieferanten als im Vorjahr (4,5 Mio. versus 2018: 4,7 Mio.).
Die Anzahl der Anbieter stieg fßr Haushaltskunden von 2019 auf 2020 leicht an. Diese kÜnnen durchschnittlich zwischen 138 verschiedenen Lieferanten wählen (2018: 132).
Auch die Marktkonzentration bei der Stromerzeugung und dem Stromerstabsatz (ohne Zahlungsanspruch nach dem EEG) ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Der aggregierte Marktanteil der fßnf absatzstärksten Unternehmen auf dem deutschen Stromerstabsatzmarkt betrug im Jahr 2019 bezogen auf das deutsche Marktgebiet 70,1 Prozent. Im Vorjahr betrug der Marktanteil noch 73,9 Prozent.cite-ref-1-25-0[25]
Wettbewerb im Gasmarkt
Gas wird nicht in Deutschland gefÜrdert, die wichtigsten Bezugländer waren laut Monitoringbericht 2020 des Bundeskartellamts Russland und Norwegen. Importiert wurden im Jahr 2019 1.703 TWh. Der Bericht konstatiert eine hohe Marktkonzentration beim Betrieb von Untertageerdgasspeichern.
Auch im Gasendkundenmarkt wird seitens des Bundeskartellamtes jedoch keine marktbeherrschende Stellung eines Gaslieferanten vermutet. Bei Standardlastprofilkunden setzten die vier absatzstärksten Unternehmen im Jahr 2019 ca. 85,7 TWh, im Bereich der leistungsgemessenen Kunden rund 145 TWh ab. Der aggregierte Marktanteil der vier absatzstärksten Unternehmen betrug 2019 bei Standardlastprofilkunden 24 Prozent (Vorjahr: rund 23 Prozent) und bei leistungsgemessenen Kunden rund 29 Prozent (im Vorjahr: 31 Prozent).
Lieferantenwechsel sind seltener als im Strommarkt. FĂźr Haushaltskunden betrug die Lieferantenwechselquote im Jahr 2019 9 %.
34 % der Haushaltskunden Gas wurden im Jahr 2020 nicht durch den Ăśrtlichen Grundversorger beliefert, nur 17 % befanden sich in der Grundversorgung, während 49 % durch den Grundversorgers im Rahmen eines Vertrags auĂerhalb der Grundversorgung beliefert werden.
Die Anbietervielfalt ist auch auf dem Gasmarkt hoch. Haushaltskunden kÜnnen durchschnittlich aus mittlerweile ßber hundert verschiedenen Lieferanten wählen.cite-ref-1-25-1[25]
Ăbersicht gesetzliche Regelungen fĂźr die Strom- und Gasmärkte
Gemäà Art. 194 Abs. 1 AEUV verfolgen die EU-Mitgliedstaaten unter anderem die Staatsziele der Sicherstellung des Funktionierens der Energiemärkte, die Gewährleistung der Energieversorgungssicherheit in der Europäischen Union und die FÜrderung der Interkonnektion der Energienetze.
Die Essential-Facilities-Doktrin ist in Art. 102 AEUV verankert.
Deutschland
⢠Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
⢠Stromnetzzugangsverordnung
⢠Konzessionsabgabenverordnung (KAV)
⢠Bundestarifordnung Elektrizität
⢠Energiesteuergesetz, gilt auch fßr Erdgas
⢠Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
⢠Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)
⢠Allgemeine Anschlussbedingungen
⢠Niederspannungsanschlussverordnung (NAV)
⢠Niederdruckanschlussverordnung (NDAV)
⢠Allgemeine Versorgungsbedingungen
⢠Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV)
⢠Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV)
Schweiz
Europäische Union
Marktdaten
Stromhandel in Europa
Siehe auch
:
Stromhandel
| Land | Import | Export | Handelssaldo |
|---|---|---|---|
| Belgien | 21,650 | 4,313 | -17,338 |
| Bulgarien | 2,220 | 10,029 | 7,809 |
| Dänemark | 15,606 | 10,413 | -5,193 |
| Deutschland | 31,542 | 82,673 | 51,131 |
| Frankreich | 13,466 | 76,020 | 62,554 |
| Griechenland | 8,552 | 2,265 | â6,288 |
| GroĂbritannien | 22,662 | 2,189 | â20,473 |
| Italien | 47,169 | 3,268 | â43,902 |
| Kroatien | 12,692 | 6,533 | â6,160 |
| Luxemburg | 7,514 | 1,349 | â6,166 |
| Niederlande | 26,818 | 18,596 | â8,223 |
| Norwegen | 8,085 | 17,954 | 9,869 |
| Ăsterreich | 29,393 | 19,057 | â10,336 |
| Polen | 13,839 | 8,121 | -5,718 |
| Portugal | 5,669 | 8,324 | 2,655 |
| Rumänien | 2,829 | 5,370 | 2,541 |
| Schweden | 14,234 | 31,561 | 17,328 |
| Schweiz | 30,420 | 31,693 | 1,274 |
| Serbien | 7,300 | 6,703 | â0,597 |
| Slowakei | 12,544 | 8,747 | â3,797 |
| Slowenien | 8,928 | 9,320 | 0,392 |
| Spanien | 24,014 | 12,910 | -11,104 |
| Tschechien | 11,562 | 25,453 | 13,891 |
| Ungarn | 18,613 | 4,265 | â14,348 |
Der Handel mit Strom hat in Europa eine lange Tradition; er entwickelte sich Hand in Hand mit dem Fortschritt in der Nutzung elektrischer Energie. Als die Märkte noch monopolistisch waren, diente der Handel mit Elektrizität zwischen den rund 50 bis 60 Versorgern primär der sicheren Selbstversorgung in ihren Gebieten. Die vorwiegend lokale und nationale Ausrichtung zeigt sich noch heute: das europäische Stromnetz wirkt wie ein einziger Organismus, besteht aber in Wirklichkeit aus acht verschiedenen Regionen, deren physische Engpässe an den Grenzen ein einheitliches Stromnetz (europäische Kupferplatte) und eine länderßbergreifende Liberalisierung des Strommarkts behindern.
Strom wird sowohl an BĂśrsen, z. B. der European Energy Exchange (EEX), als auch bilateral gehandelt (OTC-Handel). Dabei lässt sich unterscheiden zwischen kurzfristigem Handel (Intra-day, Day-ahead, After-day) und langfristigem Handel (Futures, Forwards). Der kurzfristige Handel ist vor allem durch die Tatsache geprägt, dass es sich bei Strom um kein lagerfähiges âGutâ handelt, sondern Produktion und Verbrauch zur gleichen Zeit stattfinden mĂźssen.
Im Jahr 2008 betrug die Stromproduktion innerhalb des UCTE-Netzes 2642 TWh, von denen innerhalb dieses Netzes 285 TWh grenzßberschreitend gehandelt wurden. Mit externen Netzen wurden zusätzliche 50 TWh ausgetauscht.cite-ref-27[27]
Entwicklung der deutschen Stromhandelsbilanz
| Jahr | Stromimport | Stromexport | Stromhandelssaldo |
|---|---|---|---|
| 1990 | 31,9 | 31,1 | -0,8 |
| 1995 | 39,7 | 35,0 | -4,7 |
| 2000 | 45,0 | 41,1 | -3,1 |
| 2001 | 43,5 | 44,8 | 1,3 |
| 2002 | 46,1 | 45,6 | -0,6 |
| 2003 | 45,8 | 53,8 | 8,1 |
| 2004 | 44,2 | 51,5 | 7,3 |
| 2005 | 53,4 | 61,9 | 8,5 |
| 2006 | 46,1 | 65,9 | 19,8 |
| 2007 | 44,3 | 63,4 | 19,1 |
| 2008 | 40,2 | 62,7 | 22,4 |
| 2009 | 40,6 | 54,9 | 14,3 |
| 2010 | 42,2 | 59,9 | 17,7 |
| 2011 | 49,7 | 56,0 | 6,3 |
| 2012 | 44,2 | 67,3 | 23,1 |
| 2013 | 39,2 | 71,4 | 32,2 |
| 2014 | 40,6 | 74,4 | 33,9 |
| 2015 | 36,9 | 85,3 | 48,3 |
| 2016 | 28,3 | 78,9 | 50,6 |
| 2017 | 27,8 | 80,3 | 52,5 |
| 2018 | 31,7 | 80,6 | 48,9 |
| 2019 | 40,0 | 72,8 | 32,8 |
| 2020 | 48,1 | 66,9 | 18,9 |
| 2021 | 51,7 | 70,3 | 18,6 |
Während in den neunziger Jahren die deutsche Stromhandelsbilanz relativ ausgeglichen war, nahm seit 2003 die von Deutschland exportierte Strommenge zu, während die importierte Strommenge etwa gleich blieb. Die Jahre ab 2008 waren durch die Finanzkrise geprägt, 2011 kam die Abschaltung einiger Kernkraftwerke hinzu, erst ab 2012 stabilisierten sich die Umstände, mit inzwischen deutlich spßrbaren Beitrag erneuerbarer Energien, deren Ausbau verlangsamt fortgesetzt wurde. Die deutsche Stromhandelsbilanz weist seitdem einen beträchtlichen Exportßberschuss auf, trotz Atomausstieg bis Ende 2022.
Im Jahr 2013 erreichte der Bruttostromimport den tiefsten Stand seit 1998, während sowohl Bruttostromexport als auch Nettostromexport im Jahr 2014 Rekordwerte aufwiesen.cite-ref-stromerzeugungd-28-1[28]
2015 stieg der Nettostromexport noch einmal deutlich auf rund 50 TWh an. Ursächlich hierfĂźr sind groĂe Ăberkapazitäten im konventionellen Kraftwerkssektor, v. a. bei Kohlekraftwerken, die fĂźr Exporte zur VerfĂźgung stehen. Die Kohlestromproduktion blieb trotz der um ca. 30 TWh deutlich gestiegenen Produktion aus erneuerbaren Energien gegenĂźber dem Vorjahr praktisch unverändert.cite-ref-29[29]cite-ref-ageb-bruttostromerzeugung-30-0[30] Während 8074 der 8760 Stunden des Jahres (92 % der Zeit) wurde mehr Strom in Nachbarstaaten exportiert als importiert. Die Leistung dieser Exporte lag im Jahresschnitt bei 5,7 GW und entspricht damit etwa der Nennleistung von 4 KernkraftwerksblĂścken.cite-ref-31[31]
Im Jahr 2014 exportierte Deutschland nach Angaben von destatis per saldo den Rekordwert von 34,1 TWh elektrische Energie.
Im Jahr 2012 wurden mit der Stromausfuhr 3,7 Mrd. Euro eingenommen, fßr die Einfuhr mussten 2,3 Mrd. Euro aufgewendet werden, so dass Deutschland einen Exportßberschuss von 1,4 Mrd. Euro erzielen konnte.cite-ref-32[32] Damit betrug der Wert der ausgefßhrten elektrischen Energie 5,56 ct/kWh, während der Wert der importierten elektrischen Energie mit 5,25 ct/kWh etwas niedriger lag. Der Grund hierfßr ist, dass Frankreich während Zeiten niedrigen Strombedarfs viel elektrische Energie zu dann niedrigen Preisen exportiert, da die zahlreichen Kernkraftwerke nicht beliebig gedrosselt werden kÜnnen. Deutschland exportiert dagegen v. a. zu Zeiten hÜheren Strombedarfs, also während Mittel- und Spitzenlast, wenn die Strompreise fßr gewÜhnlich hÜher liegen.cite-ref-33[33]
Im Jahr 2013 wurde mit ca. 32,3 TWh netto ein Rekordstromexport erzielt. Ursächlich war v. a. die weiterhin starke Produktion konventioneller Kraftwerke, insbesondere von Kohlekraftwerken, obwohl erneuerbare Energien inzwischen angewachsen waren. Insgesamt wurde elektrische Energie im Wert von 3,76 Milliarden Euro exportiert, das Saldo nach Abzug der Kosten fßr importierten Strom betrug 1,95 Milliarden Euro. Der Preis fßr exportierten Strom lag mit durchschnittlich 5,2 ct/kWh wie auch in den Vorjahren oberhalb des Preises von importierten Strom (4,9 ct/kWh).cite-ref-34[34] Gleiches gilt, wenn auch auf niedrigerem Niveau, wieder fßr das Jahr 2014.cite-ref-35[35]
Import- und Exportmengen Deutschland
Die direkten Interkonnektoren zu Belgien und Norwegen gingen erst Ende 2020, Anfang 2021 in Betrieb.
| Land | Import | Export | Handelssaldo |
|---|---|---|---|
| Dänemark | 6.362 | 3.304 | -3.058 |
| Frankreich | 12.965 | 2.762 | â10.202 |
| Luxemburg | 1.011 | 5.153 | +4.141 |
| Niederlande | 8.677 | 8.748 | +71 |
| Norwegen | 194 | 49 | -145 |
| Ăsterreich | 5.220 | 15.252 | +10.031 |
| Polen | 12 | 11.235 | +11.223 |
| Schweden | 2.511 | 414 | -2.097 |
| Schweiz | 7.359 | 12.309 | +4.950 |
| Tschechien | 3.172 | 9.078 | +5.906 |
| Gesamt | 47.585 | 68.557 | +20.972 |
Siehe auch
Literatur
Siehe auch
:
Kernenergie
,
Erneuerbare Energien
und
Fossile Energie
FachbĂźcher
⢠Peter Becker: Aufstieg und Krise der deutschen Stromkonzerne: zugleich ein Beitrag zur Entwicklung des Energierechts. 2., ßberarbeitete Auflage. Ponte Press, Bochum 2011, ISBN 978-3-920328-57-7.
⢠Marcel Linnemann: Energiewirtschaft fßr (Quer-)Einsteiger: Einmaleins der Stromwirtschaft. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2021, ISBN 978-3-658-33143-6, doi:10.1007/978-3-658-33144-3.
⢠PriceWaterhouseCoopers (Hrsg.): Entflechtung und Regulierung in der deutschen Energiewirtschaft: Praxishandbuch zum Energiewirtschaftsgesetz (= Haufe Fachpraxis). 2. Auflage. Haufe, Freiburg Berlin Mßnchen 2008, ISBN 978-3-448-08524-2.
⢠Hans-Wilhelm Schiffer: Energiemarkt Deutschland: Daten und Fakten zu konventionellen und erneuerbaren Energien. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-23023-4, doi:10.1007/978-3-658-23024-1.
⢠Adolf J. Schwab: Elektroenergiesysteme: Smarte Stromversorgung im Zeitalter der Energiewende. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2022, ISBN 978-3-662-64773-8, doi:10.1007/978-3-662-64774-5.
⢠Christian Theobald, Christiane Nill-Theobald: Grundzßge des Energiewirtschaftsrechts: die Liberalisierung der Strom- und Gaswirtschaft (= Energierecht). 3. Auflage. Beck, Mßnchen 2013, ISBN 978-3-406-65123-6.
⢠Peter Zweifel, Aaron Praktiknjo, Georg Erdmann: Energy Economics (= Springer Texts in Business and Economics). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-53020-7, doi:10.1007/978-3-662-53022-1 (englisch).
⢠Manfred Hafner, Giacomo Luciani (Hrsg.): The Palgrave Handbook of International Energy Economics. Springer International Publishing, Cham 2022, ISBN 978-3-03086883-3, doi:10.1007/978-3-030-86884-0 (englisch, Open Access).
Artikel und andere Quellen
⢠Annika Krisp: Der deutsche Strommarkt in Europa. Zwischen Wettbewerb und Klimaschutz. Dissertation, Universität GieĂen, 2007. (Volltext)
⢠Anton Bucher, Niklaus Mäder: Der lange Weg zum Markt â Von den ersten Ăberlegungen bis zur Revision des Stromversorgungsgesetzes, Bulletin SEV/VSE, 9/2010, S. 35 ff. PDF
⢠SĂśnke Gäthke: Sturm Ăźber den Strommärkten â Energiesicherheit und das Strompreissystem der Zukunft, Deutschlandfunk â âHintergrundâ vom 21. Dezember 2012
Weblinks
Wiktionary: Energiemarkt
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠BDEW â Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. mit vielen Informationen.
⢠BMWK â Strommarkt der Zukunft
⢠smard.de â Strommarktdaten (Offizielle Statistiken von der BNetzA als OpenData)
⢠VSE â Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen
⢠ENTSO-E Transparenzplattform der Europäischen Ăbertragungsnetzbetreiber mit Dayahead-Preisen, Stromlast pro Regelzone, installierter Leistung und tatsächlich erzeugter Arbeit je Stromerzeugungsart, Grenzkapazitäten, grenzĂźberschreitenden FlĂźssen und vielem mehr (Registrierung erforderlich)
⢠AGSI Europäische Gasinfrastruktur zeigt europäische Speicherflßsse und -fßllstände der Speicherbetreiber
⢠ENTSO-G Transparenzplattform der europäischen Gasnetzbetreiber zeigt Bilanzierungsdaten und Gasnetzflßsse der europäischen Gasnetzbetreiber
Einzelnachweise
cite-note-11. â BdeW: BDEW-Anwendungshilfe âRollenmodell fĂźr die Marktkommunikation im deutschen Energiemarktâ Strom und Gas. Abgerufen am 21. August 2021.
cite-note-0-22. â Marianne Diem: Marktdesign der Energiewirtschaft. Abgerufen am 20. August 2021.
cite-note-33. â [1], auf bdew.de, abgerufen am 23. August 2021
cite-note-44. â Bilanzkreismanagement Gas, auf energiewirtschaft.blog
cite-note-armaroli-55. â Nicola Armaroli, Vincenzo Balzani, Towards an electricity-powered world. In: Energy and Environmental Science 4, (2011), 3193â3222, S. 3202f doi:10.1039/c1ee01249e.
cite-note-66. â Richtlinie 96/92/EG â Gemeinsame Vorschriften fĂźr den Elektrizitätsbinnenmarkt
cite-note-77. â Richtlinie 98/30/EG â Gemeinsame Vorschriften fĂźr den Erdgasbinnenmarkt
cite-note-88. â Europäische Union (1998): EU-Richtlinie zum Elektrizitätsbinnenmarkt fĂźr das novellierte Energiewirtschaftsgesetz des Jahres 1998
cite-note-99. â Richtlinie 2003/54/EG â Gemeinsame Vorschriften fĂźr den Elektrizitätsbinnenmarkt
cite-note-1010. â Richtlinie 2003/55/EG vom 26. Juni 2003 Ăźber gemeinsame Vorschriften fĂźr den Erdgasbinnenmarkt
cite-note-1111. â Text des Energiewirtschaftsgesetzes
cite-note-1212. â Valentin Crastan: Elektrische Energieversorgung 2. Berlin, Heidelberg 2012, S. 85.
cite-note-1313. â Valentin Crastan: Elektrische Energieversorgung 2. Berlin, Heidelberg 2012, S. 86.
cite-note-1414. â Bundesamt fĂźr Energie BFE â Medienmitteilung: Neue Massnahmen gegen hohe Strompreise: Bundesrat revidiert Verordnung
cite-note-1515. â Valentin Crastan, Elektrische Energieversorgung 2, Berlin â Heidelberg 2012, S. 87.
cite-note-1616. â Valentin Crastan, Elektrische Energieversorgung 2, Berlin â Heidelberg 2012, S. 88.
cite-note-1717. â AG Energiebilanzen, Energieverbrauch in Deutschland im Jahr 2013, S. 41.
cite-note-schwab-1818. â Adolf J. Schwab, Elektroenergiesysteme. Erzeugung, Transport, Ăbertragung und Verteilung elektrischer Energie, Berlin Heidelberg 2012, S. 8.
cite-note-1919. â Vgl. Adolf J. Schwab, Elektroenergiesysteme. Erzeugung, Transport, Ăbertragung und Verteilung elektrischer Energie, Berlin Heidelberg 2012, S. 761.
cite-note-2020. â Adolf J. Schwab, Elektroenergiesysteme. Erzeugung, Transport, Ăbertragung und Verteilung elektrischer Energie, Berlin Heidelberg 2012, S. 901.
cite-note-2121. â Adolf J. Schwab, Elektroenergiesysteme. Erzeugung, Transport, Ăbertragung und Verteilung elektrischer Energie, Berlin Heidelberg 2012, S. 902.
cite-note-2222. â Michael Hogan: Follow the missing money. Abgerufen am 22. August 2021 (englisch).
cite-note-2323. â Leitstudie Strommarkt. Arbeitspaket Optimierung des Strommarktdesigns (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive). Internetseite des BMWI. Abgerufen am 22. April 2015.
cite-note-2424. â Marktprozesse im Ăberblick. Abgerufen am 26. August 2021.
cite-note-1-2525. â Monitoringbericht Energie 2020. Abgerufen am 1. September 2021.
cite-note-entso-e-fact-sheet-2018-261. [2] Entso-E â Fact Sheet 2018
cite-note-2727. â Valentin Crastan, Elektrische Energieversorgung 1, Berlin â Heidelberg 2012, S. 10f.
cite-note-stromerzeugungd-2828. Auswertungstabellen zur Energiebilanz Deutschland. (PDF) Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e. V., 22. September 2022, abgerufen am 31. Januar 2023.
cite-note-2929. â Klimaschutz: Hendricks kritisiert massiven Anstieg der Stromexporte. In: Spiegel Online, 28. Dezember 2015. Abgerufen am 28. Dezember 2015.
cite-note-ageb-bruttostromerzeugung-3030. â AG Energiebilanzen: âBruttostromerzeugung in Deutschland ab 1990 nach Energieträgernâ. Stand 11. Dezember 2015.
cite-note-3131. â Bruno Burger Deutsche Stromexporte erlĂśsten im Saldo Rekordwert von Ăźber 2 Milliarden Euro. Internetseite von Fraunhofer ISE. Abgerufen am 24. Februar 2016.
cite-note-3232. â Deutschland exportierte auch 2012 mehr Strom als es importierte. destatis. Abgerufen am 2. April 2013.
cite-note-3333. â German power exports more valuable than imports
cite-note-3434. â Deutschland 2013 mit Rekordgewinn beim Stromexport (Memento vom 25. Juli 2014 im Internet Archive). In: Stern, 17. Juli 2014. Abgerufen am 17. Juli 2014.
cite-note-3535. â German electricity exports still more valuable than imports (Memento vom 20. Juni 2015 im Internet Archive). In: Renewables International, 21. April 2015. Abgerufen am 22. April 2015.
cite-note-362. Energieversorgung 2020 â Physikalische StromflĂźsse 2020. (PDF; 1,6 MB) In: bdew. 10. Mai 2021, S. 31, abgerufen am 31. Dezember 2021.